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Martin, Systemischer Berater und Supervisor

Prinzipien

 

Der Begriff „Prinzipien“ löst bei mir Unterschiedliches aus.

Es gibt den Prinzipienreiter, jemand der sehr starr ist, in meinen Vorstellungen gibt es da keine Flexibilität, das hat auch was Spießiges. Ich assoziiere damit Unangenehmes.

Gleichzeitig ist das ein Teil, der zu mir gehört und positiv verbinde ich damit, dass Prinzipien Struktur schaffen und Sicherheit geben. Das ist für mich das Gegenteil von Beliebigkeit. Für mich stecken da Ideale mit drinnen, also eine bestimmte Wertevorstellung. Man hat dadurch einen Kompass, eine Ausrichtung.

Ein Prinzip meines Lebens ist die Suche. Es gibt nicht einen Fixpunkt und alles richtet sich danach aus, sondern ich bin jemand der neugierig und interessiert ist. Ich würde mich als Suchenden bezeichnen.

Das ist auch eine Prinzipienform: nicht fertig zu sein mit etwas und zu sagen jetzt kann ich mich zur Ruhe setzen und habe meine Bewertungsmuster, sondern offen und neugierig zu bleiben.

Deswegen mache ich den Job so gerne. Ich habe mit vielen Menschen mit sehr unterschiedlichen Biografien und Lebensumständen zu tun. Das ist hochspannend und es gibt immer so viel zu entdecken.
Ich habe großen Respekt davor, in diese Lebensgeschichten eintauchen zu dürfen und für kurze Zeit hier Gast zu sein. Und vielleicht dann auch über Prinzipien zu sprechen oder zu überlegen, nach welchen Prinzipien funktioniert eigentlich dieser Mensch und dieses Leben.

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